Sonntag, 28. November 2010















Hallo zusammen,

Nach einigen verbal wenig inhaltsvollen Beitraegen und einem sehr unueblich begangenen ersten Advent ist immer noch nicht klar, ob ich noch in diesem Jahr nach Kenia reise oder doch bis Weihnachten in Rukararwe bleibe.

Die Arbeit ist im Moment etwas ruhiger, weil ich versuche alle Themen nach und nach abzuschliessen bzw. an meine Nachfolgerin Hannah zu uebergeben. Dazu gehoert auch, dass wir morgen nach Mbarara fahren um das Wissen um Geschaefte, in denen Kettenmaterialien erhaeltlich sind, zu teilen. Ohne eine Ortsbegehung funktioniert es meist nur unter enormem Zeit- und Energieeinsatz hier in einer Stadt ein Geschaeft nach Beschreibung zu finden.

Freitag war ich erneut im Queen Elizabeth NP, jedoch nur auf Durchreise gen Fort Portal. Dort werde ich wahrscheinlich noch einmal hinfahren muessen, um einen Motorradfuehrerschein zu machen, der hier deutlich guenstiger ist als in Deutschland.

Gesundheitlich bin ich komplett erholt und hoffe, dass dies bis Ende Januar anhaelt. Um dieses gute Gefuehl zu teilen, hat eine andere Freiwillige in diesem Jahr ein kleines Moskitonetzprojekt mit SpenderInnen aus Deutschland auf die Beine gestellt. In Zusammenarbeit mit ihr versuche ich noch vor Weihnachten an einer Schule und im Rwansthesya Waisenhaus 100 Moskitonetze zu verteilen. Die Aktion soll von einer kurzen Schulung zum Thema Malaria und Praevention begleitet werden.

Darueber hinaus suche ich weiter mit sehr guter Unterstuetzung durch Hannah nach SpenderInnen fuer das zweite Jahr des Tailoring Workshops und das Frauenprojekt „CAP goes Uganda“, das bisher sehr gut angelaufen ist. Um CAP auf ein anderes Level zu bringen, benoetigen wir jedoch noch ein wenig Unterstuetzung.

Zur Eiszeit in Deutschland beste Gruesse

Desiree

Samstag, 20. November 2010

Donnerstag, 18. November 2010

Freitag, 22. Oktober 2010

Kigali



























Hallo zusammen,

Die letzten drei Tage habe ich in Ruanda zugebracht. Hauptsaechlich war ich in Kigali, der Hauptstadt, der man die Entwicklungshilfemittel anmerkt. Beim Versuch mit meinem alten Visum in Tansania wiedereinzureisen habe ich dann noch einiges von Ruanda gesehen. Weiter als ein paar Schritte ueber den Grenzfluss bin ich jedoch nicht gekommen. Nun werde ich wohl erst im Januar wieder nach Tansania reisen. Grundsaetzlich sei mit dem Tourstenvisum zwar eine Wiedereinreise nach Tansania moeglich, jedoch nur, wenn man innerhalb Ugandas, Kenias und Tansanias geblieben sei, sagte mir der Beamte der tansanischen Einwanderungsbehoerde vorgestern. Darauf moechte ich mich jedoch nicht verlassen und habe lieber keine 50 Dollar ausgegeben.

In Rukararwe sind wieder Umbauarbeiten in Sachen Eco-Travel im Gange. Wegen dauerhafter Krankheitserscheinungen werde ich in der naechsten Woche wieder in Kampala zum Arzt gehen und gucken, ob die Amoeben, Bilharziosewuermer und anderen zuletzt diagnostizierten Dinge noch mit mir sind oder ich nur eine Erkaeltung habe.

Dieses Wochenende geniesse ich aber die Regenzeit zu Hause und im Stadtbuero, wo ich nun, seit ich mir einen Internet Everywhere Stick zugelegt habe, stets gut verbunden bin.

Viele Gruesse

Desiree

Samstag, 9. Oktober 2010

Extremismus






















Zur Pfingstbewegung in Uganda hier ein interessanter Link:


http://www.monde-diplomatique.de/pm/2008/01/11.mondeText.artikel,a0046.idx,15


Nachdem einer der solivol-Freiwilligen eine Messe besucht hat, diskutierten wir insbesondere die "Watoto-Church" und wenige Tage spaeter unterhielt ich mich mit einem Anhaenger dieser Kirche beim Trampen. Voller Eifer sprach er von Glaube und seiner Notwendigkeit.

Dienstag, 5. Oktober 2010

CAP startet durch
















Hallo zusammen,

wieder in Kampala, wieder in Soroti, wieder ohne erfreuliche Surgeryergebnisse motiviert die neue Anfassbarkeit des von Lale und mir entworfenen Projektes CAP goes Uganda sowie der erfolgreiche Abschluss des Tailoring Workshops mich sehr. Auch die Zeit des Besuchs aus Deutschland war sehr schoen. Durch die Gaeste hatte ich das Gefuehl wieder ganz neue, andere Perspektiven eroeffnet zu bekommen.

Warum Anfassbarkeit CAPs? Das Projekt, zu dem wir den Plan geschrieben haben, laeuft nun wirklich an. Wir kochen mit Frauengruppen Cremes, versuchen geeignete Gruppenleiterinnen zu finden, sammeln weiter Spenden fuer CAP und finden, dass der Plan sehr gut umsetzbar ist.

Daneben geht die offizielle Leitung von CAP goes Uganda nun auf meine Nachfolgerin ueber und ich kann in Anbetracht des nahenden Januars Themen abschliessen und Jahresplaene, wie zum Beispiel etwas kleines fuer das Rwanstesya Orphanage zu tun oder environment friendly cloth bags zu promoten, umsetzen sowie mich auf den erfolgreichen Anlauf des zweiten Jahrgangs und das Anlernen einer ugandischen Koordinatorin fuer die Schneiderinnenschule konzentrieren.

Heute Nacht geht es nach Soroti, wo wir dann hoffentlich diesmal ohne Malaria unsere Kontaktperson fuer CAP in Soroti treffen und Hannah vorstellen werden.

Viele Gruesse nach Deutschland

Desiree
 
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